Pro-iranische Angreifer legen Twitter lahm

San Francisco/Hamburg (dpa) - Pro-iranische Angreifer haben in der Nacht zum Freitag die Webseite des Kurzmitteilungsdienstes Twitter lahmgelegt. Unter twitter.com erschien laut US-Medien die Nachricht einer Gruppe namens «Iranian Cyber Army». Diesen Artikel weiter lesen Das Unternehmen aus San Francisco erklärte, die Einträge in die Datenbank für Domainnamen (Domain Name System, DNS) seien manipuliert worden, so dass Nutzer beim Aufrufen der Adresse auf eine andere Website umgeleitet wurden. Das Problem sei aber behoben. Nutzer kamen nicht zu Schaden, konnten nur den Dienst nicht verwenden. Die Attacke betraf nur die Website. Wer den Dienst über lokal installierte Programme (Clients) auf dem Handy oder Computer nutzt, konnte Kurzmeldungen schreiben und herunterladen. Derartige Software greift über Schnittstellen auf die Server des Unternehmens zu - diese ließen die Angreifer nach bisherigen Erkenntnissen unangetastet. Offenbar haben sie auch keine Passwörter von Nutzern gestohlen. Das DNS ist eine Art Telefonbuch fürs Internet. Denn wenn man im Browser eine Adresse wie twitter.com aufruft, muss dieser Name in eine für Computer lesbare Nummernkombination übersetzt werden - die IP-Adresse. Bei dem Kurzmeldungsdienst ist das etwa 168.143.162.116. Diese Aufgabe erledigen Server. Bei der Manipulation von Twitter wurde offenbar eine andere IP-Adresse eingetragen, die zur Website der «Iranian Cyber Army» führte. Den genauen Grund für die Panne nannte das Unternehmen zunächst nicht. «Es sieht nach einem gezielten Angriff auf Twitter aus», sagte der IT-Experte Daniel Bachfeld von der Zeitschrift «c't» in Hannover. Möglicherweise seien einem Systemadministrator die Zugangsdaten zum DNS-Server gestohlen worden, etwa durch einen Phishing-Angriff oder einen Trojaner, ein Spionage-Programm. Beim Phishing versuchen Kriminelle, über gefälschte Websites an Nutzerdaten zu kommen. Möglich sei auch, dass Twitter selbst einen der Datenbank-Server betreibe und die Angreifer in diesen eingedrungen seien. Über die «Iranian Cyber Army» ist wenig bekannt. Die Nachricht, die auf der Twitter-Startseite erschien, legt einen pro-iranischen Hintergrund nahe: «Denn die Hisbollah wird siegen, oh Hussein, Friede sei mit dir», steht dort in arabischer Schrift auf einer grünen Fahne. Die Hisbollah ist eine pro-iranische Schiiten-Partei mit eigener Miliz im Libanon. Mit Hussein ist der Enkel des Propheten Mohammed gemeint, der von den Schiiten verehrt wird.

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Impfaktion gegen die Schweinegrippe angelaufen

In ganz Deutschland ist die Impfaktion gegen die Schweinegrippe angelaufen, zunächst schwerpunktmäßig bei Beschäftigen aus dem Gesundheits- und Sicherheitsbereich wie Ärzten und Polizisten. Bis Mitte November bekommen nach und nach alle Bundesbürger die Möglichkeit zur Immunisierung, teilte die Während in einigen Bundesländern zunächst nur die Gesundheitsämter impfen, beteiligen sich in anderen Ländern bereits Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte an der Kampagne, meist in speziellen Impfsprechstunden. Angesichts des bislang milden Verlaufs sei die Bereitschaft zur Schweinegrippenimpfung noch gering, sagte Schulz. Er rechne aber damit, dass mit der Ausbreitung der Krankheit auch die Impfbereitschaft zunehmen werde und sich bis Winterende 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung immunisieren lassen. Die von den Ländern bestellten insgesamt 50 Millionen Dosen des Impfstoffes Pandemrix würden voraussichtlich ausreichen.

Robbie Williams kuschelt gerne

Hamburg/Unterföhring (dpa) - Pop-Sänger Robbie Williams (35) ist ein echter Softie. «Ich liebe es, zu kuscheln. Mit allen möglichen Leuten. Auf Kuscheln fahre ich total ab», sagt der britische Sänger im ProSieben-Starmagazin «red!», das am Donnerstag gesendet wird (22.30 Uhr). Diesen Artikel weiter lesen Das Ex-Take-That-Mitglied schwärmt im Interview auch von seiner Freundin Ayda Field (30). «Sie ist so voller Liebe! Sehr aufrichtig. Sie hat eine süße, süße Seele und ein großes Herz.» Er habe neulich gelesen, dass es im Leben darum gehe, ein Mädchen zu finden, das zu gut für einen sei - und das genau das niemals erfahren dürfe. «Genauso ist es bei mir. Sie ist zu gut für mich.» Beide sollen laut «Sun Online» Pläne haben, nach Australien umzusiedeln. «Ayda hat mir erzählt, dass sie eine Ahnung habe, eines Tages nach Australien zu gehen. Ich überlege das auch, vielleicht auf eine Farm. Ich bin schon dabei, mir Häuser im Outback anzusehen», sagte Robbie, der sich sogar vorstellen, mit ihr zusammen eine Familie zu gründen. Am 6. November erscheint Williams' neues Album, «Reality Killed The Video Star». Kommentar des Sängers: «Ich glaube, es ist ein ziemlich persönliches Album geworden. Es handelt von vielen Situationen in meinem Leben, auf die ich allerdings lieber nicht näher eingehen möchte, um die Menschen, die es betrifft, zu schützen.»

Keanu Reeves inside NY jails

Actor Keanu Reeves had no problem getting inside Buffalo-area jails. The feds haven't been so lucky.

The star of "The Matrix" film trilogy spent last weekend scouting locations for a new film. His visit included tours of two jail facilities that are the target of a U.S. Justice Department lawsuit accusing the Erie County Sheriff's Department of civil rights violations.

County officials have barred federal investigators from the jails, but Reeves was given tours of the facilities on Sunday.

Afterward county officials said Reeves shouldn't have been allowed inside the jails.

Reeves was checking out possible film locations for "Henry's Crime," which casts him as toll booth worker wrongly accused of robbing a Buffalo bank.